Über mich …

Asma Aiad ist Konzeptkünstlerin, Kuratorin und kulturelle Produzentin. In ihrer Arbeit verbindet sie Kunst mit gesellschaftlicher Reflexion und versteht ästhetische Praxis als Möglichkeit, Räume neu zu denken, dominante Erzählungen zu hinterfragen und alternative Perspektiven sichtbar zu machen.

Ihre Projekte bewegen sich an der Schnittstelle von Kunst, Forschung und Aktivismus und beschäftigen sich mit Fragen von Repräsentation, Zugehörigkeit, Sichtbarkeit und Teilhabe – insbesondere im Kontext muslimischer Gegenwarten und postmigrantischer Gesellschaften. Dabei geht es ihr nicht nur um Kritik, sondern auch um die Entwicklung neuer, selbstbestimmter Narrative und Zukunftsentwürfe.

Asma arbeitet installativ, performativ und partizipativ und initiiert Formate, die Dialog ermöglichen und Gemeinschaft herstellen. Kunst versteht sie weniger als abgeschlossenen Ausstellungsraum, sondern als sozialen Ort der Begegnung, Intervention und Selbstermächtigung.

Sie ist Mitbegründerin der Plattform Salam Oida, die Kunst, Community und Empowerment zusammenbringt, sowie Initiatorin und Kuratorin des multidisziplinären Festivals Muslim*Contemporary, das muslimische und marginalisierte Perspektiven in Kunst- und Kulturräume einschreibt und institutionelle Strukturen kritisch befragt.

Neben ihrer kuratorischen und künstlerischen Praxis entwickelt sie digitale und öffentliche Projekte, nutzt Social Media als erweiterten Kunstraum und arbeitet kollaborativ mit Künstler*innen,  Aktivist*innen und Institutionen.

Asma Aiad studierte Politikwissenschaften und Gender Studies an der Universität Wien mit Schwerpunkt Islamischer Feminismus sowie Konzeptkunst an der Akademie der bildenden Künste Wien.